hawo

News

hawo holt sich den zweiten Platz bei Top 100

27.06.2014

Seit über 20 Jahren steht das „Top 100“-Siegel für Innovationskraft, Wissensdurst und Teamgeist. Am 27. Juni gratulierte Ranga Yogeshwar den Gewinnern in Essen und überreichte das Gütesiegel „Top100“. 

Am 27. Juni erhielten die erfolgreichsten Ideenschmieden Deutschlands erneut die begehrte Auszeichnung. „Top 100“-Mentor Ranga Yogeshwar ehrte die Unternehmen im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits in Essen. Zu der Veranstaltung wurden mehr als 1.000 Gäste erwartet. Die hawo GmbH aus Obrigheim gehört zum 4. Mal zu den Top-Innovatoren und sicherte sich in der Größenklasse der Unternehmen von 51 bis 250 Mitarbeitern sogar den 2. Platz.

Ein äußerst breit angelegtes Monitoring zahlt auf die überdurchschnittlich gute Bewertung der hawo GmbH in der „Top 100“-Kategorie „Innovative Prozesse und Organisation“ ein. Doch auch in den anderen bewerteten Kategorien ist der weltweit führende Hersteller von Verpackungssystemen mit dem Schwerpunkt Medizintechnik gut aufgestellt. Und sicherte sich so den 2. Platz in der Größenklasse der Unternehmen von 51 bis 250 Mitarbeitern. Geschäftsführer Christian Wolf setzt sich täglich mit Fragen folgender Art auseinander: Wie werden die internationalen Märkte in fünf Jahren aussehen? Welche Innovationen könnten durch Patente abgesichert werden? Inwieweit führen neue Normen und Richtlinien zu Gesetzesänderungen? Auch ist die Firma mit Sitz im baden-württembergischen Obrigheim auf Zukunftsmärkten, wie beispielsweise auf Messen in Ost- und Westafrika aktiv.

Zudem gestalten sich die Innovationsprozesse bei hawo hinsichtlich der Sammlung und Bewertung von Ideen äußerst unkompliziert. Viele stammen aus dem Kreis der rund 70 Mitarbeiter. „Ein besonderes Augenmerk gilt dabei jenen Vorschlägen, die auf den ersten Blick nicht so richtig ins Bild passen mögen“, bekräftigt Geschäftsführer Hans Wolf, „denn vielleicht steckt ja etwas drin, was der Markt wenn auch noch nicht heute, so doch in fünf Jahren gebrauchen kann“. Und bereits jetzt werden 80 Prozent der Verbesserungsvorschläge umgesetzt. Der Aufbau eines „Competence Centers“ bis Ende 2014 soll die Innovationsanstrengungen in Zukunft bündeln.

Für die beiden Geschäftsführer Hans und Christian Wolf ist der Erfolg bei „Top 100“ etwas ganz Besonderes: „Der 2. Platz in unserer Größenklasse zeigt uns, dass wir alles richtig gemacht haben. Gemeinsam mit den Mitarbeitern haben wir kontinuierlich für diesen Erfolg gearbeitet. Und wir setzen auch in Zukunft alles daran, der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein. Zum Wohle unserer Kunden.“

Dem Sprung in die „Top 100“ geht ein anspruchsvolles Auswahlverfahren voraus. Der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien haben die Bewerbungen von 247 Unternehmen geprüft. 148 von ihnen erhalten in drei Größenklassen (maximal 100 Unternehmen pro Größenklasse) die Auszeichnung als Top-Innovator. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen das Innovationsmanagement und der Innovationserfolg. „Den ‚Top 100’ gelingt es in herausragender Weise, ihre Ideen in Markterfolge zu verwandeln. Das ist die Hürde, an der viele andere Unternehmen scheitern. Die Top-Innovatoren meistern diese Herausforderung mit einem ausgeprägten Teamgeist, effizienten Prozessen und häufig auch mit der frühzeitigen Einbindung von Kunden und externen Partnern in die Entwicklung“, sagt Prof. Franke. Wie gut die diesjährigen „Top 100“ sind, zeigt ein Blick auf die Zahlen: 65 nationale Marktführer und sogar 21 Weltmarktführer sind dabei. Zusammen meldeten die Top-Innovatoren in den vergangenen drei Jahren knapp 2.100 nationale und internationale Patente an. Die Innovationskraft beschert den Unternehmen einen bemerkenswerten Erfolg: 82 Prozent von ihnen wuchsen von 2011 bis 2013 über ihrem jeweiligen Branchendurchschnitt – und zwar im Durchschnitt um beachtliche 22 Prozentpunkte. 41,6 Prozent ihres Umsatzes erwirtschafteten sie mit Marktneuheiten und innovativen Verbesserungen. Zum Vergleich: Im Durchschnitt aller mittelständischen Unternehmen in Deutschland liegt dieser Wert bei nur 6,8 Prozent. 62 Prozent der „Top 100“ sind Familienunternehmen.

Der Mentor 

Mentor des Projekts ist der Journalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar. 

Wissenschaftliche Leitung und Kooperationspartner 

Seit 2002 liegt die wissenschaftliche Leitung in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation an der Wirtschaftsuniversität Wien. Frankes Forschungsschwerpunkte sind Entrepreneurship, Innovationsmanagement und Marketing. Der Wissenschaftler ist weltweit einer der führenden Experten für User-Innovation. „Top 100“-Projektpartnerin ist die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung. Mehr Infos unter www.top100.de

compamedia, Mentor der besten Mittelständler 

Die 1993 gegründete compamedia GmbH organisiert mit 19 Mitarbeitern die bundesweiten Unternehmensvergleiche „Top 100“, „Top Job“ und „Top Consultant“ und hat die Werte-Allianz „Ethics in Business“ ins Leben gerufen. Sie begleitet und prämiert damit mittelständische Unternehmen, die auf den Gebieten Innovation, Personalmanagement, Beratung und unternehmerische Gesellschaftsverantwortung Hervorragendes leisten. compamedia arbeitet bei den Projekten mit namhaften Universitäten zusammen.